🏃 Marathon-Sieger benötigte 2:08:53 Stunden ins Ziel


LINZ. Der Laufsonntag ging mit eher langsamen Zeiten zu Ende.

Auf den 42,195 Kilometern durch Linz gab es einen Doppelsieg für Kenia.

Abednego Cheruiyot gewann in 2:08:53 Stunden bei den Männern. Jackline Chepngeno siegte in 2:26:01 Stunden bei den Damen. Julia Mayer wurde in 2:29:49 Stunden Dritte und Staatsmeisterin. Mario Bauernfeind belegte in 2:19:41 Stunden den achten Platz und wurde erneut Staatsmeister.

Das Rennen war insgesamt nicht besonders schnell. Die Siegerin prallte kurz vor dem Ziel gegen einen Streckenposten. Der Sieger landete beim Schmidt-Tor im Gedränge der Hobbyläufer und erreichte nur schwer die Einlaufspur für die Elite. Auch auf der Strecke gab es ein Hoppala: Eine Läufergruppe fand nur mit Mühe den richtigen Streckenverlauf.

Erneut standen heuer die umfangreichen Sperren in der Kritik. Vor allem die Sperre einer ganzen Brücke für Kinderläufe wirkt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Donaupark fast schon absurd. Aber auch den Sonntag könnte man – mit etwas gutem Willen – für die unbeteiligte Wohnbevölkerung deutlich angenehmer gestalten.

Derzeit ist die Streckenführung nicht nur von engen Kurven, Schienen und Kopfsteinpflaster geprägt, sondern auch eher arm an echten Sehenswürdigkeiten. Vor allem die Passage zur 180°-Kehre auf der Unionstraße oder der Umweg in den Wasserwald ist kein läuferisches Highlight.

Nächstes Jahr steigt die 25. Ausgabe des Laufevents. Vielleicht eine Chance für grundlegende Änderungen und eine echte Weiterentwicklung.

Die Resultate gibt es online beim Zeitnehmer.

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