✅ Über 100 Aufträge erschlichen: Klärung von gewerbsmäßigem Betrug


Ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land ist verdächtig, sich gegenüber einer niederösterreichischen Firma, im Zeitraum zwischen Oktober 2022 und Juli 2025 als staatlich geprüfter und beeideter Ziviltechniker ausgegeben zu haben. Der Mann habe sich dadurch über 100 Aufträge erschlichen, für welche er der Firma Honorarnoten im insgesamt niedrigen sechsstelligen Eurobereich stellte. Davon wurde von der Firma knapp ein Viertel an den Verdächtigen für falsche Befundungen und Zertifizierungen bezahlt, welche nur von einem staatlich geprüften und beeideten Ziviltechniker hätten durchgeführt werden dürfen. Um die Rechtmäßigkeit seiner Arbeiten vorzutäuschen habe der 57-Jährige für die von ihm ausgestellten Gutachten und dafür gestellten Honorarnoten das Layout eines “echten” 39-jährigen Ziviltechnikers aus dem Bezirk Linz-Land verwendet. Der 57-Jährige zeigte sich geständig und wird bei der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt.

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