🗨️ Grüne Kritik zur Bruckner Uni: “Rektoren-Entscheidung ist milde ausgedrückt befremdlich”
🗨️ Grüne Kritik zur Bruckner Uni: “Rektoren-Entscheidung ist milde ausgedrückt befremdlich”
✖️ Die verantwortliche Politik wollte Rummel und bekommt Rummel – Bedenken und Vorbehalte wurden ignoriert – keine Grüne Zustimmung
„Das gesamte Vorgehen in dieser Causa inklusive der heutigen Entscheidung ist milde ausgedrückt befremdlich. Der bisherige Rektor wurde politisch gewollt und ist es auch wieder geworden. Dafür wurden die Meinung des Uni-Senats, die Bedenken der Belegschaft, die offensichtliche mäßig gute Stimmung an der Uni und die doch fragwürdigen Aktionen des Rektors einfach weggedrückt. Man hätte diese so wichtige Lehr- und Kultureinrichtung in ruhigeres Fahrwasser führen und ihr einen Neustart verschaffen können, ja müssen. Diese Chance hat die verantwortliche Politik vertan. Warum, bleibt ein Rätsel“, begründet der Grüne Klubobmann LAbg. Severin Mayr die Entscheidung der Grünen, der Wahl des alten und neuen Rektors nicht zuzustimmen.
Bereits der Rechnungshof-Bericht im Jahr 2024 hat deutlich gemacht, dass die Bruckner Uni nach den Problemen der vergangenen Jahre eine Führung braucht, die glaubwürdig für Aufarbeitung, Vertrauen und einen echten Neustart steht. „Wenn es dann zugleich Berichte gibt, der alte und neue Rektor habe an der Uni ein Klima der Angst erzeugt, wie die OÖ. Nachrichten einen ABPU-Professor zitieren, und der Uni-Senat als inneruniversitäres Gremium im Bestellungsprozess zu einer deutlich anderen Bewertung kommt, müssen alle Alarmleuchten losgehen. All das wird beiseitegeschoben. Die ÖVP-geführte Landespolitik hat sich – warum auch immer – auf die Wiederwahl Rummels festgelegt und zieht das durch. Wir Grüne gehen hier nicht mit“, ist für Mayr klar.
Mayr: „Es geht hier nicht um den Vorsitz einer Hausmusikrunde, sondern um die Leitung eines der kulturellen Aushängeschilder Oberösterreichs. Es geht auch nicht nur um die unmittelbare Führung des Hauses, sondern auch um dessen Reputation. Eine derart umstrittene Personalie, die innerhalb der Bruckner-Uni offenkundig nicht auf breiter Vertrauensbasis steht, tut weder diesem Ruf noch der Zusammenarbeit gut“.
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