🔥 Wieder teurer: Kunden der Linz AG müssen ab 1. August 6 % mehr für Fernwärme bezahlen.


LINZ. Den Menschen wird wieder in das Börderl gegriffen.

🔥 WIEDER TEURER
📈 Kunden der Linz AG müssen ab 1. August 6 % mehr für Fernwärme bezahlen.
📊 Die Energie AG hebt die Preise um 5,45 % und die EWW Wels um 3,1 % an.
💡 Vielleicht könnte man sich beim Stadtbetrieb endlich in Sparsamkeit üben und auf Kernaufgaben konzentrieren.
💸 Das Endlos-Sponsoring praktisch eh aller Events und Vereine im Zentralraum kann ja wohl keine Hauptaufgabe eines Unternehmens sein, dessen Leistungen man de facto beziehen muss.
🔒 Ein Wechsel des Fernwärmeanbieters ist ja nicht möglich. Es gibt oft Anschlusszwang.
📜 Konkret lautet die Pflicht wie folgt: „Nach § 9 Abs. 2 Luftreinhalte- und Energietechnikgesetz 2002 sind im gesamten Gemeindegebiet der Landeshauptstadt Linz entsprechend den Bestimmungen des § 9 Abs. 3–8 Oö. Luftreinhalte- und Energietechnikgesetz 2002 auch Neubauten von Gebäuden, die Wohn- oder sonstige Aufenthaltsräume enthalten, an eine gemeindeeigene zentrale Wärmeversorgungsanlage anzuschließen.“

Beispiele zu Sponsoringaktivitäten

Öffentliche Werbeausgaben können transparent, bequem und praktisch in RTR-Datenbank abgerufen werden.

Öffentliche Stellen in Österreich meldeten im ersten Halbjahr 196,5 Millionen Euro Werbeausgaben. Unter den ausgabenfreudigsten Rechtsträgern finden sich die Linz AG mit 5,4 Millionen Euro sowie das Land OÖ mit 3,1 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die Wien Energie meldete rund 4,4 Millionen Euro und der ORF rund 3,9 Millionen Euro in die Datenbank von RTR.

Die Linz AG sponserte etwa auch “nicht kommerzielles regionales Fernsehen” für immerhin 10.000 € oder das Dörnbacher Florianibräu mit 100,00 €! Eine Werbung für die Grottenbahn wurde beim ASKÖ Minigolf Sport Club Braunau gebucht.

Man legte auch einen großen Fokus auf das “Frauenfußballderby 2024”. Das Spiel wurde – laut Liste – (“Frauenfußballderby 2024”. bzw. “Frauenfußballderby”) mit Sujets für das Match im Juni diesen Jahres mit insgesamt 32.464,75 Euro in Medien (TV1 1.100,00 €, Life Radio 1.270,50 €, LT1 2.000,00 €, LT1 4.500,00 €, BezirksRundSchau 3.978,08 €, Tips 4.936,96 €, Tips 2.468,48 €, Was ist los? 2.128,77 €, INFOSCREEN 7.082,96 €, Meta 500,00 €, teads.com 2.499,00 €) beworben. Eine doch eher stolze Summe!

Das Spiel fand bei freiem Eintritt statt. Es kamen damals etwas über 2.000 Besucher in das Stadion an der Donau. Die Höhe der weiteren Ausgaben des städtischen Versorgers rund um das Spiel ist derzeit nicht bekannt. Es könnte sich aber um das meistbeworbene Damenmatch der jüngeren österreichischen Fußballgeschichte handeln.

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