🤔 Wird Vermüllung das Wahlkampfthema Nummer 1?
LINZ. Der Wahlkampf 2027 ist voll im Gange.
Nachdem bereits in den letzten Monaten die Vermüllung der Stadt zu einem immer größeren Problem wurde, bestätigte die Stadt Linz diesen Eindruck via Aussendung.
Eine neue Reinigungsorganisation gilt seit April 2026. „Effizienter Einsatz“ wurde als Ziel ausgerufen.
Glaubt man Bildern, Passanten und Gästen, so dürfte dieses Ziel allerdings leider nicht erreicht worden sein.
Ein Beispiel:
Aufgrund der Vorgaben werden die Mistkübel in der Landstraße nicht wie bislang täglich bis 22:00 Uhr entleert, sondern Dienstag, Donnerstag und Freitag nur mehr bis 19:00 Uhr geleert und am Montag und Mittwoch überhaupt nur mehr bis 15:00 Uhr.
Die Idee stammt von Personalreferentin und Vizebürgermeisterin Merima Zukan (SPÖ).
Da die Zustände aber nicht wirklich tragbar sind, wurde jetzt von der eigentlich zuständigen Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne) die neue Vorgabe quasi einkassiert und die verhängte Einschränkung der Landstraßenreinigung rückgängig gemacht.
„Ein sauberes Stadtbild ist zentral“, vermeldete Schobesberger.
An dieser Aussage wird man die Stadträtin nun messen müssen, denn Linz besteht ja nicht nur aus der Landstraße.
Noch bevor die Müllentsorgung auf der Landstraße auf das alte Level gesetzt wurde, gab es übrigens zahlreiche weitere Wortmeldungen, Postings und Videos aus dem politischen Linz.
Die Hauptfrage ist also nun: Wird Müll das Wahlkampfthema Nummer 1?
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