📊 Ars 2026: Auf 1 Mitwirkenden kamen nur 104 Besucher!


Linz. Festival vorbei – Ausgabe 2027 schon angekündigt.

Die Organisatoren fühlen sich bestärkt, künstlerisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung dorthin zu tragen, wo die Menschen sich tagtäglich aufhalten, einander treffen, lernen, spielen, einkaufen, beten und diskutieren.

Was nun natürlich zur Frage führt, wenn sich etwas dem Passanten quasi in den Weg stellt, ab wann gilt dieser Passant dann als Besucher?

Laut Aussendung gab es heuer 1.200 Mitwirkende aus 77 Ländern die an 40 Locations Werke zeigten und 125.000 Besuche generierten.

Welche Besucher nun wie genau gezählt wurden, konnte der Aussendung allerdings leider nicht entnommen werden.

Die Überschlagsrechnungen ergeben jedenfalls rund 104 Besucher pro Mitwirkenden sowie im Schnitt 3.125 Besucher pro Spielstätte. An insgesamt 5 Tagen.

2.500 Personen nahmen an einer der 227 Führungen (mit 22 verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten) teil.

Weitere 1.000 Menschen waren Gäste bei einer Feier im Ars Electronica Center zum 30-jährigen Jubiläum, diese fand aber am Vorabend des Festivals statt.

Das Bespielen öffentlich zugänglicher Flächen könnte jedenfalls mit dem Besucheranstieg zu tun haben. Diese Vermutung liegt jedenfalls nahe.

Unter anderem tanzte ein Roboter, laut Video gesteuert per Fernbedienung, in einem Einkaufscenter und stand dort für Fotos mit der Stadtpolitik zur Verfügung.

„In China schon lange ganz normal. Wir leben hier sowas von hinten. 😂“ kommentierte eine Userin.

Wobei in China die Roboter schon ohne Fernbedienung von ganz alleine laufen, sagen zumindest Menschen die schon dort waren.

Der Roboter ist übrigens kein neues Highlight, er war schon beim Maiaufmarsch dabei.

In den Statements zum Festival wurden aber auch „kritisch hinterfragende Beiträge“ gelobt.

Zu Hinterfragen gäbe es da wirklich einige Dinge.

Denn auch auf Auto geschnallte Hüpfbälle sind zwar lustig, aber eher kein Highlight.

Und ob man beim Betrachten des verstellten Parkplatzes schon eine Besucher war? Unklar.

Vielleicht versteht der Normalbürger aber einfach diese hohen Künste nicht, das Thema hatte man ja letzte Woche bereits bei der Klangwolke.

Vom 8. bis 12. September 2027 gibt es dann jedenfalls die nächste Ars.

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