🔌 Ab Sommer sollen auf der 26er Linie E-Busse rollen
Nach den Straßenbahnen, den vollelektrischen 24-Meter-Obussen und den Hybridelektro-Autobussen bekommt Linz nun auch batterieelektrische Autobusse (kurz: E-Autobusse).
Mit der Neuanschaffung, die aus insgesamt vier E-Bussen besteht, verstärken die LINZ AG LINIEN ihr e-mobiles Angebot. E-Mobilität spielt schon im bestehenden Fuhrpark eine entscheidende Rolle.
Das Gesamtinvestitionsvolumen für vier Fahrzeuge und die dazugehörende Ladeinfrastruktur beträgt knapp drei Millionen Euro. Rund 2,3 Millionen Euro entfallen dabei auf die Fahrzeuge, rund 700.000 Euro auf die Ladeinfrastruktur.
Förderwürdig im Sinne der EBIN-Förderung (EBIN = Emissionsfreie Busse und Infrastruktur) des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) waren dabei die anfallenden Mehrkosten für den emissionsfreien Betrieb.
Im letzten Jahr durften sich die LINZ AG LINIEN daher über eine Förderung in der Höhe von insgesamt 1,36 Millionen Euro für die Anschaffung der vier Busse sowie der notwendigen E-Ladeinfrastruktur freuen
Die vier E-Solobusse vom Typ „MAN Lion’s City 12 E“ sind knapp 12 Meter lang und verfügen über eine Motorleistung von 160 kW und eine Batteriekapazität von 445
kWh. Es sind 37 Sitz- und 42 Stehplätze (Sitzplätze inkl. Fahrer*in) verfügbar.
Im Innenbereich ist der neue E-Autobus mit sechs modernen Kameras ausgestattet.
Die neuen E-Busse verfügen über USB-Anschlüsse direkt bei den Sitzen. Neu ist, dass die insgesamt 19 Doppel-USB-Steckdosen der E-Busse über eine USB Typ A und Typ C Kombination verfügen.
Eingesetzt werden die Busse auf der 26er Linie zwischen St. Margareten und dem Stadion.
Durch den Einsatz der E-Busse wird eine CO2-Einsparung von 215 Tonnen pro Jahr erwartet.
Die Autobusse stellen derzeit mit 88 Fahrzeugen den mengenmäßigen Löwenanteil im LINIEN-Fuhrpark dar. Im Vergleich dazu verfügen die LINZ AG LINIEN über 62 Straßenbahnen und 20 Obusse. Die Autobuslinien haben auch bei der Streckenlänge die Nase vorne. Die Autobus-Streckenlänge von 160,78 Kilometern macht etwa Dreiviertel der Gesamtstreckenlänge (214,05 km) im Liniennetz aus.
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