💰 Landesrechnungshof: Mehr Geld für Straßenerhalt nötig!


Statt rund 34 Millionen wären 60 Millionen nötig!

Die jährlichen Mittel für die Straßenerhaltung in Oberösterreich sind unzureichend. Zu diesem Schluss kommt der Landesrechnungshof (LRH) in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. Es bräuchte jährlich 60 Mio. Euro, um die Substanz des Straßennetzes zu sichern – fast doppelt so viel wie derzeit.

Durchschnittlicher Mitteleinsatz für die bauliche Straßenerhaltung beträgt jährlich rd. 34,3 Mio. Euro.

Die Netzlänge der Landesstraßen in Oberösterreich umfasst rd. 6.000 km.

Davon sind rd. 1.600 km Landesstraßen B (bis 2002 Bundestraßen B) und rd. 4.400 km Landesstraßen L. Dieses Netz hat die oö. Landesstraßenverwaltung in seiner Substanz und Gebrauchstauglichkeit zu erhalten.

Seit Jahren gibt es aber zu wenig Finanzmittel für die Straßensubstanzerhaltung.

Es wären jährlich rd. 60 Mio. Euro notwendig, um mittelfristig die Landesstraßensubstanz im hoch- und niederrangigen Netz zielorientiert zu erhalten. Die baulichen Straßenerhaltungsausgaben des Landes OÖ unterschreiten seit vielen Jahren den bisher als erforderlich angesehenen SollWert von rd. 50 Mio. Euro (bis 2022 rd. 45 Mio. Euro); die vertieften Analysen im Rahmen der LRH-Prüfung ergeben einen erforderlichen Wert von rd. 60 Mio. Euro.

Links:
Landesrechnungshof – Übersicht vom Bericht
Bericht als PDF

Folge uns in den sozialen Netzwerken
instagram facebook twitteryoutubeyoutube