🔍 “Schauen” oder ist es doch eher eine Suche? Minibäumchen vor Schule entdeckt!


LINZ. Ab welcher Größe darf man eigentlich zu einer Pflanze “Baum” sagen?

👀 „Baumpflanzen-Schauen mit begeisterten Eltern und Kindern bei der Glöckelschule“, vermeldete die Klimastadträtin stolz.
🔍„Baum-Suchen“ wäre wohl treffender gewesen!
🌱 Denn nach der XXXL-Baustelle stehen vor der Schule gerade einmal zwei mickrige, zahnstocherdicke Bäumchen.
👵🏻 Wer hier aktuell die Schulbank drückt, wird vermutlich erst bei seiner Pensionierung den ersten echten Schattenwurf erleben.
🤷 Die Überhitzung der Stadt wird durch diese „Pflanzerl“ ganz sicher nicht gestoppt – und eine relevante klimatische Wirkung darf man hier wohl getrost infrage stellen.

Die kleinen Bäumen die man in Linz nun überall mitten in der Stadt pflanz sind übrigens eine eher teure Angelegenheit. In der Gemeinderatssitzung vom 3.7.2025 wurden etwa unter dem Titel “Baumpflanzoffensive Andreas Hofer Viertel Teil 1 (Wiener Straße)” Steuermittel in Höhe von maximal 800.000 Euro freigegeben.

Im Oktober 2025 rückte dort zur Erkundung der Baumstandorte sogar eine Spezialfirma an und suchte Blindgänger und Munition aus dem 2. Weltkrieg.

Die Kampfmittelsucher kamen mit Bagger und Bohrgestänge und waren direkt vor der Otto Glöckl Schule im Einsatz.

Exakt dort stehen nun die zwei neuen Minibäume.

Für die S-Bahn vom Lindbauer zur Universität stehen derweilen an die 420 oder gar 450 große über Jahrzehnte gewachsene Bäume im Weg. Diese müssen weg!

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