🚨 Sicherheitspanne beim Maiaufmarsch: Opel-Fahrer crasht Linz AG-Ehrenzug!
LINZ. Nicht auszudenken, wenn der Familienvater aus Linz-Land Böses im Schilde geführt hätte.
Diese Abordnung hatte Moderator Thomas Gegenhuber nicht auf dem Zettel: Während die städtische Linz AG den SPÖ-Granden auf der Bühne mit einer XXL-Fahrzeugparade die Ehre erwies, wunderten sich die Besucher über einen Opel in der Formation.
Nach Bim, E-Bus, Leichenwagen und E-Müllauto fuhr plötzlich ein Privatmann aus dem Linzer Umland vor. Stimmungsmacher Thomas Gegenhuber blickte verdutzt auf sein Skript, Bürgermeister Dietmar Prammer faltete die Hände.
Augenscheinlich war der Aufzug der Linzer SPÖ nicht besonders gut gesichert. Bei anderen Events, wie etwa kürzlich beim Marathon oder dem aktuell laufenden Urfahranermarkt, werden Zufahrten streng kontrolliert und mit Betonpollern gesichert. Die Stadtspitze sowie hochrangige Vertreter der Landespartei blieben heute jedoch ungeschützt.
Ein möglicher Grund für die eher lasche Sicherheitsstufe könnte im familiären Umfeld des Aufmarsches liegen: Bevor der Festzug den Hauptplatz erreichte, waren nur rund 25 Zuschauer anwesend, die nicht selbst mitmarschierten. Die Gefahrenlage war also äußerst überschaubar.
Offen bleibt jedoch die Frage der Finanzierung: Da der Maiaufmarsch ein reines Parteievent ist, stellt sich die Frage, wer für den Einsatz der Linz AG-Fahrzeuge aufkommt – oder ob die Parade als versteckte Parteispende zu werten ist.
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