🌱 Temporäres Bäumchen-Projekt am Taubenmarkt ist schon wieder Thema im Gemeinderat.


LINZ. Erneut wird das Provisorium am Taubenmarkt politisch behandelt.

🌱 Temporäres Bäumchen-Projekt am Taubenmarkt ist schon wieder Thema im Gemeinderat.
💸 Die 79.000 Euro teure vorübergehende Alternative zum abgerissenen Brunnen kostete aber vermutlich deutlich mehr.
💰 Denn würde man die ganzen Verwaltungsaufwände, Gemeinderatsanträge, Aussendungen und Pressefotos sowie die Kosten für die Politiker und Begleitpersonen einrechnen, dürfte die Zwischennutzung dort schon weit über 100.000 Euro verschlungen haben.
📇 Nun will Linz+ von den Grünen im Gemeinderat unter anderem den Fragen nach der Auswahl des Lederhülsenbaums nachgehen sowie die Gesamtkosten samt Aufschlüsselung der Detailpositionen wissen.

Das ist die Anfrage in der Gemeinderatssitzung am 28.5.2026 um 14 Uhr:

B1.4. Anfrage von Gemeinderätin Brita Piovesan an Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger zum Thema Detaillierte Kosten vom “Baum am Taubenmarkt”

Sehr geehrte Frau Schobesberger,
Die Baumpflanzung am Taubenmarkt polarisiert enorm. Viele Linzer:innen diskutierten vor allem die medial erwähnten Kosten von rund Euro 70.000.-. Das führt leider zu einer stark verkürzten Darstellung als ob „ein Linzer Baum 70.000 Euro kosten” würde. Das schadet unserer wichtigen Baumpflanzinitiative, also dem Bestreben Bäume im schwierigen Umfeld des öffentlichen Raums zu pflanzen. Um hier in Zukunft in der öffentlichen Debatte eine sachlichere Einordnung und Argumentation der tatsächlich angefallenen Leistungen zu ermöglichen, bzw. um dem negativen Narrativ etwas entgegen setzen zu können, ersuche ich um eine detaillierte Aufschlüsselung der Projektkosten sowie um Beantwortung folgender Fragen:
1. Welche Gesamtkosten sind für das Projekt „Baum am Taubenmarkt“ angefallen?
2. Wie setzen sich diese Kosten im Detail zusammen, insbesondere hinsichtlich:
a. Abbau bzw. Entfernung des Brunnens, wer hat die Kosten dafür getragen?
b. Oberflächenabtrag
c. Vorbereitung des Untergrunds bzw. Herstellung des Wurzelraums/Wurzelkoffers
d. Pflasterungsarbeiten und Reparatur der Oberflächen
e. Sitzbank (Stahl- und Holzkonstruktion)
f. Trinkbrunnen inklusive Errichtung
g. Pflanzung des Baumes + Erde
h. Kosten des Baumes selbst
i. Gibt es weitere Kosten, die ich hier nicht genannt habe?
3. Warum erfolgte die Installation des Trinkbrunnens nicht im Zuge der anderen Baustelle? Sind dadurch zusätzliche Kosten entstanden? Wenn ja, wie hoch waren diese?
4. Handelte es sich bei dem gepflanzten Baum um einen aus der städtischen Gärtnerei oder um einen extern zugekauften?
5. Nach welchen Kriterien erfolgte die Auswahl der Baumsorte? Welche anderen Baumarten bzw. Varianten standen im Vorfeld zur Diskussion? Und warum fiel die Wahl auf diese Sorte?
Mit der Bitte um Beantwortung.

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