🫙 Ansatz machen: Der „Nuss“ muss jetzt ins Glas!
LINZ. Zeit für den Nussschnaps – auch als Nusslikör bekannt.
Der „Nuss“ ist ein echter Klassiker und noch dazu leicht gemacht.
Er wird oft bei Magenverstimmungen oder einfach als „Verdauungsschnapserl“ getrunken.
Traditionell werden die Walnüsse dafür um den Johannistag (24. Juni) geerntet. Sie müssen noch grün und so weich sein, dass man sie leicht mit einem Messer durchstechen kann, bevor sich die harte Innenschale der Nuss bildet.
Zutaten
20-25 Stück grüne, unreife Walnüsse
1 Liter Ansatzkorn (idealerweise 80%)
250 g Kandiszucker
2 Stangen Zimt
3-4 Gewürznelken
1 Sternanis
1 Vanilleschote
1 Bio-Orange (Schale)
Zubereitung
Die grünen Nüsse gründlich waschen, trocknen und in Hälften oder Viertel schneiden.
Danach alle Zutaten in ein großes Einmachglas füllen und mit dem Ansatzkorn bedecken.
Im Glas für 6 bis 8 Wochen an einen warmen, sonnigen Ort (z. B. auf die Fensterbank) reifen lassen.
Den Schnaps nach der Ziehzeit durch ein feines Sieb oder ein Passiertuch abseihen und mit Wasser oder Läuterzucker auf Trinkstärke bringen.
Direkt nach dem Abseihen schmeckt der Nusschnaps oft noch sehr scharf und bitter. Er braucht Zeit zum Reifen.
Die Flaschen einfach an einem dunklen, kühlen Ort mindestens bis Weihnachten (oder noch besser ein ganzes Jahr) ruhen lassen.
Je älter er wird, desto runder, milder und magenfreundlicher wird sein Aroma!
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