🤦‍♂️ Parkverbot mit unmissverständlich formulierter Klageandrohung soll nun eine „Elternhaltestelle“ sein!


LINZ. Zurückrudern.

Nach der Linz News Berichterstattung vom Mittwoch über neue Halte- und Parkverbote vor städtischen Kindereinrichtungen machte die Stadt gestern Freitag via ORF augenscheinlich einen Rückzieher.

Auf der Website der Gebühren-Rundfunkanstalt erschien dazu ein fast schon kurioser Artikel.

Am Mittwoch erhielten Eltern folgende Information (Auszug): “Bei zuwider handeln werden Bilder der Kennzeichen gemacht und Besitzstörungsklagen eingereicht. Das kann teuer werden. Auch das kurze Stehen bleiben, wenn Sie Ihre Kinder bringen und abholen, ist nicht mehr möglich!”.

Die klare Botschaft versteht wohl jeder.

Vor den Kinderbetreuungseinrichtugnen waren da übrigens bereits Schilder montiert. Mit Klageandrohung!

Die SPÖ-Vizebürgermeisterin Merima Zukan äußerte sich am Freitag im Gespräch mit dem ORF Oberösterreich zu dem Thema wie folgt: „Das ist nicht die Absicht der Stadt gewesen“, sagte Zukan. Vielmehr wolle man gerade durch das Parkverbot eine sichere „Elternhaltestelle“ zum Kurzparken schaffen.

Und weiter: “Um Klarheit zu schaffen, plane die Stadt, in den kommenden Wochen neue Hinweisschilder vor allen Kindergärten aufzustellen.”.

Die Sache dürfte für den Steuerzahler also noch mehr Kosten verursachen. Für die Eltern bleibt derweilen die Unsicherheit wie es wirklich weiter geht.

Hier die Mitteilung an Eltern vom Mittwoch:

Liebe Eltern,
ich muss Ihnen leider mitteilen, dass die Parkplätze vor unserem Haus nicht mehr zum Kindergarten gehören. Sie werden von der Stadt Linz kostenpflichtig vermietet. Die Tafeln wurden bereits aufgestellt (siehe Anhang) und gelten ab sofort. Mitarbeiter des Gebäudemanagement sind bereits in Linz unterwegs und kontrollieren die Umsetzung. Bei zuwider handeln werden Bilder der Kennzeichen gemacht und Besitzstörungsklagen eingereicht. Das kann teuer werden. Auch das kurze Stehen bleiben, wenn Sie Ihre Kinder bringen und abholen, ist nicht mehr möglich!
Das betrifft nicht nur uns, das wird in ganz Linz umgesetzt.

Danke an unsere Leser-Community!

Link:
ORF Artikel

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