🟩 Landtag: Grüne Kritik am Hitzeschutz in Oberösterreich


Aussendung der Grünen

Landtag: Schwarz-Blau ist es für echten Hitzeschutz in Oberösterreich noch nicht heiß genug

Alle Forderungen und Maßnahmen, um das Land hitzefit zu machen von ÖVP und FPÖ abgelehnt – Kinder und Pädagog:innen in brütend heißen Kindergärten und Schulen bekommen statt Hitzeschutz die kalte Schulter

„Die Hitze brennt sich immer heftiger durch Land und Bevölkerung. Aber Schwarz-Blau zuckt die Achseln. Oder die Koalitionäre bekommen Ausmaß und Folgen umgeben von Klimaanlagen gar nicht mit. Alles, was heute für besseren Hitzeschutz eingefordert wurde, haben ÖVP und FPÖ abgelehnt. Sämtliche Maßnahmen, die uns auf die immer sengendere Hitze vorbereiten und sie für besonders betroffene Menschen erträglichen machen würden. 40 Grad sind die neuen 30. Und die schwarz-blaue Verantwortungslosigkeit ist der Grund, warum unser Land noch immer nicht dafür gewappnet ist und die Menschen auch nächsten Sommer darunter leiden“, kritisiert der Grüne Klubobmann LAbg. Severin Mayr die Verweigerung von ÖVP und FPÖ.
Der Weg zu immer heißeren Sommern ist vorgezeichnet. Vor allem Kinder und ältere Menschen davor zu schützen, sollte völlig logisch sein. Auch jene die in Schulen, Kindergärten, Pflegeheimen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Gebäuden arbeiten. „Nicht für Schwarz-Blau. Ein Hitzeschutzpaket für die Gemeinden hat man ebenso abgelehnt, wie unsere Forderung, Schulen und Kindergärten endlich hitzefit zu machen. Ohne bauliche Bollwerke werden auch die nächsten Hitzewellen ungebremst über unser Land rollen“, mahnt Mayr.

Für die Grüne Klimaschutzsprecherin LAbg. Anne-Sophie Bauer ignoriert Schwarz-Blau damit auch alle Hilferufe aus den Kindergärten und Schulen dieses Landes, in deren 30-Grad-plus-Klammerzimmern kein produktiver Unterricht mehr möglich ist. „Was werden jene Pädagogi:innen von dieser Verweigerung halten, die um 5 Uhr morgen in den Kindergarten lüften fahren. Jene, deren Klassen sich einen schattigen Baum im Schulhof als Unterrichtsort teilen oder die die Schüler:innen lieber zum Schwimmen schicken. Sie werden im Stich gelassen mit einer Realität, die diese Koalition verweigert“, betont Bauer.

Dabei sind die nötigen Maßnahmen so logisch wie bekannt. Von Sonnen- und Hitzeschutz durch bauliche und technische Maßnahmen zur Beschattung und Kühlung, verpflichtenden Hitzeschutzmaßnahmen bei Neubauten und Sanierungen bis zur Begrünung von Gebäuden und Freiflächen. „ÖVP und FPÖ haben offenbar noch immer nicht begriffen, dass die Klimakrise keine Theorie ist, sondern längst direkt bei den Menschen angekommen ist. Auch in den Schulen und Kindergärten. Deren Hitzeschutz wurde buchstäblich verschwitzt und müsste jetzt angegangen werden, um nächsten Sommer zu wirken. Dank Schwarz-Blau wird da nichts sein, was gegen die Hitze wirken wird“, meint Bauer.

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