🚫 Regierung will augenscheinlich Kontrolle über Nutzer sozialer Medien: Social-Media-Verbot schwächt die Anonymität im Netz massiv!


LINZ/WIEN. Onlinekommunikation nur mehr nach Kontrolle des “Alters” frei zugänglich. Zeitungen bekommen wieder Millionen.

Die Regierung will augenscheinlich die Kontrolle aller User, nicht den Schutz vermeintlich armer Kinder.

Denn wer wirklich die Kinder schützen will, hätte bei den zuständigen Eltern den Hebel ansetzen können.

Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 14 Jahren über eine staatlich angeordnete Kontrolle von Identität samt Alter wirkt wie der erste Schritt zur Massenüberwachung.

De facto kommt also eine Art Klarnamenpflicht im Internet zustande, dort, wo einige Politiker ein diffuses Suchtpotenzial sehen.

Alle Menschen, die Social Media nutzen wollen, müssen nun bald ihr Alter offenlegen – und dies in einem Land, wo zahlreiche Menschen leben, deren genaues Geburtsdatum nicht einmal klar ist.

Die staatliche Beschränkung digitaler Teilhabe an zentralen Räumen für Information, Identitätsentwicklung und Vernetzung dürfte wohl eher politischem Kalkül als der Sorge um die Jugendlichen geschuldet sein.

Der Staat sorgt so für eine Verlagerung der Verantwortung weg von den Eltern und will sich als Erziehungsberechtigter versuchen.

Ein vermeintlich späterer Zugang ändert allerdings nichts an den angeblichen Sucht-Mechanismen, einem unendlichen Scrollen oder möglicherweise manipulativen Vorgehensweisen der Plattformen.

Es gibt nur einen Unterschied: Mit Erreichen des 15. Lebensjahres sind Jugendliche diesen Risiken über Nacht und komplett unvorbereitet ausgesetzt.

Und es gibt zukünftig hohe Risiken bei Datenlecks, denn irgendwo müssen ja die Daten aller Bürger die online bestimmte Tools nutzen wollen samt deren Alter gespeichert werden.

Am Beispiel Australiens sieht man aber ohnehin, wie wenig Wirkung staatliche Eingriffe in die Kommunikationsfreiheit haben.

Spannend ist jedoch was sich in der Vorwoche in Sachen Medien am Markt in Österreich so getan hat.

Die Bundesregierung verkündete eine neu organisierte Medienförderung über satte 55 Millionen Euro ab dem Jahr 2027.

Pro zugestelltem Abo-Exemplar einer Zeitung soll es ab 2027 dann bis zu 16 Cent Zuschuss für den Transport zum Leser geben.

Kann man hier dann eigentlich noch von ‚unabhängig‘ sprechen?

Tageszeitungen dürfen, so der Stand derzeit, zukünftig auch weiterhin von Kindern gelesen werden.

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