🏆 Sesserl statt Bankerl: Zwei Jahre später und sieben Schritte weiter gibt es neue Sitzmöbel
LINZ. Darf man diese Vorgänge schon als leichte Tendenz zur Steuergeldverschwendung bezeichnen?
Kennen Sie die Schildbürger? Die bauten unter anderem ein Rathaus. Die Schildbürger säen auch gerne Salz. Und dann gab es noch die tolle Idee mit der Kuh auf der alten Mauer …
Bald könnte in Erzählungen auch von abgerissenen Bänken für Dutzende Menschen die Rede sein – und von der darauffolgenden Versiegelung wertvoller Parkflächen, um ein Nebelspiel samt sechs Sesseln zu errichten.
Die sechs neuen Sessel stehen nun sieben Schritte von den abgerissenen Bänken entfernt.
Am 4. März 2024 hat man mit viel Aufwand – und unter dem Schutz der Stadtwache – die langen Sitzbänke beim Eingang zum Volksgarten abgerissen.
Unerwünschte Nutzergruppen belebten dort den Parkeingang zum Missfallen von Passanten und der Politik.
Fast exakt an dieser Stelle, wenige Schritte Richtung der öffentlichen Toilette, wurden nun sechs Sessel montiert.
Diese sind Teil des 424.000-Euro-Umbaus samt zusätzlicher Bodenversiegelung und Nebelspiel.
Die Düsen kann man schon erkennen.
Es dürfte also bald sprühen – das Highlight der Linzer Parkgestaltung.
Das fast schon absurd wirkende Entrée hätte eigentlich nur 224.000 Euro kosten sollen, wurde dann aber bekanntlich um 200.000 Euro teurer.
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