💸 Unglaublich: Für eine Plattform zum Dampfschiffschauen und einige Stufen werden kolportierte 1,7 Millionen Euro ausgegeben!
LINZ. Sitzstufen, Aussichtsplattform, Ruhebereich und 13 großkronige Bäume werden ab 19. Oktober errichtet.
Jetzt wird es wirklich kurios – und erneut sehr teuer.
Der Stadtsenat beschloss heute das Projekt zur Umgestaltung der Uferkante der Donau vor dem AEC.
Die Bauarbeiten starten am 19. Oktober nach dem Herbstmarkt. Bis zum Frühjahrsmarkt 2027 soll die Umgestaltung abgeschlossen sein.
Der bestehende Blocksteinwurf am Ufer bleibt unverändert. Es wird also nur zwischen dem bestehenden Weg und den Anlegestellen vom Dampfschiff sowie dem kleinen Rundfahrtenboot eine Veränderung geben – auf einem schmalen Streifen entlang der Donau am Ende der verbreiterten Radrampe.
Sitzstufen, eine Aussichtsplattform sowie ein Ruhebereich kommen dort neu hinzu – obwohl es auf der gesamten weiteren Länge bis zur Eisenbahnbrücke zahllose Bänke und vor allem große Betonelemente als Sitzgelegenheiten gibt.
Zusätzlich werden 13 neue, großkronige Bäume gepflanzt.
Laut Aussendung der Linzer ÖVP sollen für die ca. 20 Meter breite Sitzstufe, die 30 Meter breite Aussichtsplattform und die weiteren Arbeiten rund 1,7 Millionen Euro ausgegeben werden.
In der städtischen Aussendung auf der Website findet sich keine Angabe zu den Kosten.
Welchen konkreten Mehrwert der Steuerzahler nun erwarten darf, ist nicht genau bekannt.
Einen großen Teil der Skyline kann man vermutlich von der neuen Plattform gar nicht sehen, denn genau dort liegt der Heimathafen eines bekannten Dampfschiffes.
Hier ein Eindruck was man dort dann sehen könnte:
Derzeit wartet dort schon eine „Baum“ auf neue Kollegen …
Ein Rendering vom Projekt gibt es auf der Website der Stadt Linz (JPG / ca 1,2MB).
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