📊 Voest zeigt solide Entwicklung im 1. Quartal 2026/27
» Umsatz auf 4 Mrd. EUR gestiegen (Q1 2025/26: 3,9 Mrd. EUR)
» EBITDA bei 495 Mio. EUR (Vorjahr: 361 Mio. EUR)
» EBIT signifikant um 78,8 % auf 307 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 172 Mio. EUR)
» Ergebnis (EBITDA/EBIT) durch Einmaleffekte in Höhe von rund 100 Mio. EUR beeinflusst
» Ergebnis vor Steuern mit 279 Mio. EUR mehr als verdoppelt, Ergebnis nach Steuern bei 196 Mio. EUR (+84,6 %)
» Hoher Free Cashflow von 224 Mio. EUR und erneut Abbau der Nettofinanzverschuldung
» Erweiterung der Produktionskapazitäten in USA und Kanada
» Zahl der Beschäftigten (FTE) um 1,8 % auf 48.640 gesunken
» Ausblick 2026/27 unverändert mit einem EBITDA zwischen 1,60 Mrd. und 1,85 Mrd. EUR
Die voestalpine hat im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 (1. April 2026 – 30. Juni 2026) ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Die globale Aufstellung und branchenmäßige Diversifizierung sowie der klare Fokus auf Qualität, Innovation und Effizienz zeigten einmal mehr ihre Stärke, gerade in dem aktuell von großen Unsicherheiten geprägten Umfeld.
Einen unverändert robusten Trend zeigte der Geschäftsbereich Railway Systems, der Konzern erhielt seinen historisch größten Einzelauftrag über 470 Mio. EUR für die neue Hochleistungsstrecke Rail Baltica. Ebenso setzte das Segment Luftfahrt seine positive Entwicklung auch zu Beginn des Geschäftsjahres 2026/27 fort. Die Nachfrage aus der Bau-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie blieb konstant auf einem insgesamt gedämpften Niveau. Der besonders von den globalen Unsicherheiten geprägte Energiebereich zeigte eine verhaltene Entwicklung. Der Geschäftsbereich Automotive Components der Metal Forming Division war weiterhin vom anhaltend schwierigen Marktumfeld in der Automobilindustrie, insbesondere in Europa, betroffen. Hingegen konnte die Steel Division dank hoher Qualität, Liefertreue und stabilen Logistiklösungen weitere Marktanteile in der Automobilindustrie gewinnen. Weiterhin positiv entwickelte sich das Segment Lagertechnik.
Der Konzern führte seine Maßnahmen zur Reorganisation jener Geschäftsbereiche, die mit strukturellen Veränderungen konfrontiert sind, im 1. Quartal 2026/27 konsequent weiter. Das ist zum einen der Bereich Automotive Components in Deutschland, mit dem Ziel, den Automobilzulieferbereich der Metal Forming Division langfristig abzusichern. Zum anderen betreffen die Reorganisationsmaßnahmen die High Performance Metals Division, die ihr Produktportfolio auf das technologisch anspruchsvolle Segment der Hochleistungswerkstoffe konzentriert. Mit dem Verkauf der voestalpine BÖHLER Profil ist die Portfoliobereinigung innerhalb der Division weitgehend abgeschlossen.
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