✍️ Handelsverband startet Petition zur Abschaffung der nationalen Paketsteuer.
Aussendung Handelsverband
Neue Online-Petition gibt Konsumenten & Händlern eine Stimme und fordert von der Bundesregierung das sofortige Aus für das schlechteste Gesetz der letzten 25 Jahre.
Zwei Wochen nach Einführung der nationalen Paketsteuer erhöht der Handelsverband den Druck auf die Bundesregierung: Mit der Online-Petition „Österreichische Paketsteuer abschaffen!“ ruft die freie Interessenvertretung des heimischen Handels alle Konsumentinnen und Konsumenten sowie Unternehmen auf, gemeinsam für die Rücknahme des 2,40-Euro-Österreich-Aufschlags im eCommerce einzutreten.
Nach der Binnenmarkt-Beschwerde des HV bei der Europäischen Kommission am 6. Oktober folgt damit der nächste Schritt gegen eine Steuer, die Einkäufe künstlich verteuert, Investitionen und Innovationen verhindert und damit den Handelsstandort massiv schwächt.
„Die nationale Paketsteuer macht den Einkauf teurer und entzieht unseren Betrieben Geld für Arbeitsplätze und Investitionen. Fast 3.000 Arbeitsplätze und 360 Millionen Euro an Wirtschaftsleistung stehen auf dem Spiel. Die Bundesregierung muss diesen politischen Fehler korrigieren. Mit unserer Petition geben wir allen eine Stimme, die diesen Österreich-Preisaufschlag im Onlinehandel nicht hinnehmen wollen“, erklärt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.
7 von 10 Österreichern lehnen die Paketsteuer ab
Ein durchschnittlicher österreichischer Haushalt spart sich durch die MwSt-Senkung auf Grundnahrungsmittel seit 1. Juli laut Budgetdienst des Parlaments rund 6 Euro im Monat. Durch die neue Paketabgabe zahlt nur jeder Haushalt rund das Doppelte drauf. Besonders betroffen sind ausgerechnet jene Menschen, die wegen Krankheit oder eingeschränkter Mobilität auf Lieferungen angewiesen sind. Hinzu kommt ein massiver bürokratischer Mehraufwand für die betroffenen Händler und die Behörden.
Schon vor der Einführung war die Ablehnung der Paketsteuer in der Bevölkerung deutlich: In einer repräsentativen Befragung von Reppublika Research im Auftrag des Handelsverbands sprachen sich 70% der Österreicher gegen die Paketsteuer aus. 92% befürchteten – völlig zurecht – höhere Endkundenpreise. Bis dato konnte kein einziges EU-Land eine nationale Paketabgabe erfolgreich umsetzen – Frankreich und Italien haben sie aus guten Gründen wieder abgeschafft.
„Österreich riskiert mit der nationalen Paketsteuer jahrelange juristische Rechtsstreitigkeiten, ein EU-Vertragsverletzungsverfahren analog zu Ungarn und am Ende eine politische Blamage. Wir machen uns damit zur Lachnummer der EU“, warnt Handelssprecher Rainer Will.
Jetzt HV-Petition unterstützen
Die Forderung des Handelsverbands ist klar: Wir fordern die Bundesregierung und insbesondere das SPÖ-geführte Finanzministerium auf, angesichts der zunehmenden Kritik an der nationalen Paketsteuer seitens der Bevölkerung und der massiven volkswirtschaftlichen Kollateralschäden einzulenken. Die Bundesregierung muss die nationale Paketsteuer umgehend zurücknehmen!
Zur Petition (externer Link)
Folge uns in den sozialen Netzwerken



