🤔 Wertschöpfungs-Illusion doch nur eine Mär: Am Wochenende sind noch viele Zimmer frei!
LINZ. Gleich mehrere Großevents und trotzdem freie Betten?
Immer wieder werden hohe Fördersummen für private Events sowie städtische Veranstaltungen mit den positiven Effekten für Tourismus, Hotellerie und Innenstadt gerechtfertigt.
Dieses Wochenende kommt es zum ultimativen Belastungstest in Sachen Umwegrentabilität: Neben dem hochgelobten Laufwochenende wird in der Lebensstadt internationales Damentennis geboten, es findet ein Qualifikationsspiel für die Handball-EM der Frauen (EHF EURO 2026) statt und auch die Fußball-Bundesliga steht auf dem Terminplan. Selbst die Museen und eine Premiere im Musiktheater buhlen um Besucher.
Doch die oft beschworene Wertschöpfung wirkt wie eine Mär. Blickt man auf die Details, erkennt man eher den Leakage-Effekt – also den Abfluss von Kapital in andere Regionen – oder die klassische Subventionsfalle: Die Allgemeinheit trägt das Risiko und die Infrastrukturkosten für die Events, während die Gewinne weitgehend privatisiert werden.
Hinweis: Nicht nur bei “Booking” (siehe Screen) sind zahlreiche freie Zimmer für das Wochenende zu finden. Auch auf anderen Plattformen sowie den Websites einiger Hotels sind die Angebote breit. Teils sogar zu sehr fairen und günstigen Preisen.
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