💸 Kontrollausschuss zum Theater Phönix zeigt irre Zahlen: 142 Euro Steuergeld Zuzahlung pro Besuch!
LINZ. Der extreme Schuldenstand der Stadt hat viele Gründe.
💸 Kontrollausschuss zum Theater Phönix zeigt irre Zahlen!
💸 „142 Euro Steuergeld pro Besuch sind inakzeptabel!“ sagt Danner
💸 Es standen 6,4 Millionen Euro öffentlichen Zuschüssen nur 641.100 Euro Erlöse aus Veranstaltungen gegenüber.
💸 Kultursprecherin Klitsch sieht darin ein systemisches Problem der Linzer Kulturpolitik, und weiter: „Jeder einzelne Besuch im Theater Phönix wurde mit 142 Euro subventioniert, während der Gast selbst im Schnitt nur 12,40 Euro zahlte. Das ist keine punktuelle Förderung, das ist ein finanzielles Fass ohne Boden. Bei diesem Verhältnis muss jedenfalls die Frage erlaubt sein, ob Förderung, Eigenerlöse und Reichweite noch in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Insbesondere angesichts der miserablen Finanzlage der Stadt Linz.“
Hier die Aussendung der FPÖ im Wortlaut:
FPÖ-Danner/Klitsch zu KoA-Bericht Theater Phönix: „142 Euro Steuergeld pro Besuch sind inakzeptabel!“
Prüfbericht bestätigt freiheitliche Kritik – FPÖ fordert Offenlegung der Kosten-Nutzen-Relation aller Linzer Kulturbetriebe und Etablierung von Kennzahlen-System für bessere Vergleichbarkeit
Der gestern im Kontrollausschuss diskutierte Bericht des Linzer Kontrollamts zum Theater Phönix ist für die Linzer Freiheitlichen eine schonungslose Bestätigung ihrer langjährigen Kritik an der städtischen Kulturförderung: „Der Bericht offenbart eine Schieflage zwischen dem massiven Einsatz von Steuergeldern und dem tatsächlichen Nutzen für die breite Bevölkerung.“
„Der Bericht legt die Fakten ungeschönt auf den Tisch: Mit einem dauerhaften Förderanteil von fast 90 Prozent an der Betriebsleistung ist das Theater Phönix praktisch vollständig von der öffentlichen Hand abhängig. So standen 6,4 Millionen Euro öffentlichen Zuschüssen nur 641.100 Euro Erlöse aus Veranstaltungen gegenüber“, analysiert GR Mag. Manuel Danner, stv. Vorsitzender des Kontrollausschusses. Besonders klar wird das Bild, wenn man die Kosten auf den einzelnen Besucher im Jahr 2025 herunterbricht: „Jeder einzelne Besuch im Theater Phönix wurde mit 142 Euro subventioniert, während der Gast selbst im Schnitt nur 12,40 Euro zahlte. Das ist keine punktuelle Förderung, das ist ein finanzielles Fass ohne Boden. Bei diesem Verhältnis muss jedenfalls die Frage erlaubt sein, ob Förderung, Eigenerlöse und Reichweite noch in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Insbesondere angesichts der miserablen Finanzlage der Stadt Linz.“
FPÖ-Kultursprecherin Ute Klitsch sieht darin ein systemisches Problem der Linzer Kulturpolitik: „Das Theater Phönix ist nur die Spitze des Eisbergs einer völlig verfehlten Förderpolitik, die eine bestimmte, alternativ-linke Szene einseitig bevorzugt, während die breite Bevölkerung auf der Strecke bleibt. Hier werden Millionen an Steuergeldern nach dem Gießkannenprinzip verteilt, ohne dass der tatsächliche Nutzen für die Linzerinnen und Linzer hinterfragt wird. Kultur darf kein Selbstzweck für eine kleine Nische sein, sondern muss alle Menschen erreichen. Ähnliche Missverhältnisse kennen wir ja bereits vom Lentos“, erklärt Klitsch. Die sinkenden Erlöse aus Kartenverkäufen bei gleichzeitig steigenden Subventionen seien ein klares Indiz dafür, dass das Angebot an den Wünschen der Bürger vorbeigehe.
Aus diesem Grund fordern die Freiheitlichen volle Transparenz und eine grundlegende Neubewertung der Kulturförderungen in Linz. „Wir verlangen eine vollständige und schonungslose Aufstellung der Kosten-pro-Besucher-Relation für alle hochsubventionierten Kultureinrichtungen in Linz. Die Bürger haben ein Recht zu erfahren, wohin ihre Steuergelder fließen und welcher Nutzen daraus entsteht“, betonen die beiden FPÖ-Gemeinderäte. Darüber hinaus müssen aussagekräftige Kennzahlen entwickelt werden, die eine bessere Vergleichbarkeit möglich machen.“
„Es kann nicht sein, dass der Bürger für Kulturangebote zahlt, die er kaum nutzt, während an allen Ecken und Enden, etwa bei der sozialen Sicherheit oder der Infrastruktur, das Geld fehlt. Kultur ist wichtig, aber sie muss wirtschaftlich vertretbar und für die breite Masse da sein, nicht nur für eine kleine Klientel“, so Danner und Klitsch abschließend.
Folge uns in den sozialen Netzwerken



