🤦‍♂️ Begegnungszone hat neue Radmarkierungen? Echt jetzt?


LINZ. Warum hat eine Begegnungzone eine Radspur?

🤦‍♂️ Begegnungszone hat neue Radmarkierungen? Echt jetzt?
🤷‍♂️ Das ist kurios und widerspricht dem eigentlichen Grundgedanken einer Begegnungszone komplett.
↔️ Eine Begegnungszone ist ja an sich eine Straße, deren Fahrbahn für die gemeinsame Nutzung durch Fahrzeuge und Fußgänger bestimmt ist.
🚴‍♀️ Nun wird gemunkelt, es könnte sich um einen Bürokratie-Trick handeln, um mehr Radwegkilometer ausweisen zu können.
🤔 Warum Radfahrer einen Sonderstatus in einer Begegnungszone haben sollen, die noch dazu bis auf wenige Ausnahmen als „autofrei“ gilt, wirkt jedenfalls nicht logisch.

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Eine Begegnungszone ist eine Straße, deren Fahrbahn für die gemeinsame Nutzung durch Fahrzeuge und Fußgängerinnen bestimmt ist und die als solche gekennzeichnet ist. Am Hauptplatz sind etwa große Bodenmarkierungen an den Zufahrten angebracht.

Das Besondere einer Begegnungszone ist also, dass alle Verkehrsteilnehmer die Fahrbahn gleichberechtigt nutzen dürfen. Dieses Aufeinandertreffen erfordert eine erhöhte gegenseitige Rücksichtnahme.

Fußgänger dürfen in Begegnungszonen die gesamte Fahrbahn benützen. Dabei dürfen sie den Fahrzeugverkehr jedoch nicht mutwillig behindern.

Die Rechtsgrundlagen findet man im § 2 Abs. 1 Z 2a, § 23 Abs. 2a, §§, 68, 76c Straßenverkehrsordnung (StVO).

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